Französischer Rotwein
Zu den bekanntesten und weltweit beliebtesten Weinen zählen unbestritten die französischen Rotweine. Sie zeichnen sich durch eine hohe Qualität und einen einzigartigen Geschmack aus – nicht zuletzt deshalb, weil sie von der jahrhundertelangen Erfahrung der französischen Winzer profitieren. Vor allem die Zisterzienser-Mönche kultivierten den französischen Weinbau und entwickelten unter Beachtung von und den regionalen Boden- und Klimabedingungen Weine mit einer unverwechselbaren und einzigartigen Note.
Frankreich ist für seine Weine weltberühmt – und mit einer Anbaufläche von insgesamt rund 960.000 Hektar das drittgrößte Weinanbauland überhaupt. Die Art, wie die französischen Winzer ihre Rotweine kultivieren, ist für viele Winzer aus anderen Ländern zum Vorbild geworden.
Frankreich zeichnet sich vor allem durch seine Spitzenweine aus. Doch auch sehr gute Land- und Tafelweine kommen aus französischen Regionen. Vor allem die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen ermöglichen es, dass eine große Vielfalt an Rotweinen in Frankreich präsentiert werden kann. Je nach Anbaugebiet schmecken die französischen Rotweine völlig unterschiedlich und einzigartig.
Zu den bedeutendsten französischen Rotweinen zählen insbesondere der Cabernet Blanc, der Cabernet Sauvignon, der Pinot (auch: Meunier), der Merlot sowie der Pinot Noir (auch: Spätburgunder). Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Rotwein-Sorten, die sich ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen.
Die mit Abstand wichtigsten Weinanbaugebiete Frankreichs befinden sich in Bordeaux und Burgund, sowie auch an der Loire, im Elsaß und im Juragebiet. Darüber hinaus werden Weine in Frankreich auch in Savoyen, der Champagne, im Rhônegebiet sowie der Provence, auf Korsika und im südwestlichen Teil des Landes angebaut.
Rotweine aus dem Bordeaux und aus Burgund besitzen unter den französischen Rotweinen den wohl höchsten Bekanntheitsgrad überhaupt. Bereits seit dem 4. Jahrhundert wird aus dem Bordeaux französischer Rotwein gekeltert. Im Jahr 1855 wurde der Wein in verschiedene Qualitätsklassen eingestuft, die bis heute Gültigkeit besitzen und nahezu unverändert blieben.
Im Burgund wird insbesondere der Spätburgunder, auch Pinot Noir, angebaut. Er wird auch 36 Prozent der gesamten Rebfläche des Burgunds kultiviert und gehört heute zu den besten Weinen überhaupt.
Französischer Rotwein dient nicht nur dem anspruchsvollen Genuss, sondern auch der Gesundheit. Erwiesenermaßen wirkt sich französischer Rotwein positiv auf die körperliche Verfassung aus und schützt vorbeugend gegen Arterienverkalkung und Herzkrankheiten. Diese Eigenschaften resultieren aus dem hohen Anteil an Flavonoiden und Polyphenolen, der sich im Rotwein aus Frankreich befindet.